Eine Sprecherin bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP entsprechende Medienberichte. Wie bereits Ende Mai gemeldet, hat Meyer Burger wegen finanzieller Schwierigkeiten in den USA alle 282 Mitarbeitenden entlassen und die Produktion von Solarmodulen gestoppt. Anfang Juni hat das Unternehmen auch für die deutschen Töchter die Insolvenz beantragt. Eigentlich wollte das Unternehmen seine Solarmodulproduktion in den USA aufbauen. Dafür sollten auch Solarzellen aus Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) in die USA exportiert werden.
Laut Gerichtsunterlagen liegen die geschätzten Verbindlichkeiten in den USA bei 500 Millionen bis einer Milliarde US-Dollar. Die geschätzten Vermögenswerte dagegen bei 100 bis 500 Millionen US-Dollar.
MBI/dpa/cdg/26.6.2025
Chapter 11/Meyer Burger stellt Insolvenzantrag in den USA
Das Solarunternehmen Meyer Burger hat am Mittwoch in den USA einen Insolvenzantrag nach Chapter 11 gestellt, um die amerikanische Tochtergesellschaft zu sanieren.
Erschienen am
26.06.2025
letzte Aktualisierung am
27.06.2025