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Eni nennt vor IPO Ziele für neue Erneuerbare-Energien-Tochter

Quelle: MBI EnergySource

Der italienische Ölkonzern Eni hat seiner neuen Tochtergesellschaft, die im kommenden Jahr an die Börse gehen soll, Mittelfristziele mit auf den Weg gegeben. Das neue Unternehmen, das Enis Geschäfte mit erneuerbare Energien und E-Mobilität umfasst, soll "Plenitude" heißen. Die neue Einheit plant von 2022 bis 2025 mit jährlichen Investitionen von 1,7 Milliarden Euro, die sich aus eigenem Cashflow und Schulden speisen sollen, wie Eni bei einem Kapitalmarkttag mitteilte.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll bis 2025 auf 1,3 Milliarden Euro steigen von 600 Millionen im laufenden Jahr. Der Cashflow wird dann bei 1 Milliarde Euro erwartet. Die Verschuldung soll zum 1. Januar 2022 bei Null liegen. Die Barmittel sollen hauptsächlich in Wachstumsinvestitionen fließen, aber auch Ausschüttungen an die Aktionäre erlauben.
"Die neue Einheit passt zu Enis Strategie und dem langfristigen Bekenntnis zu einem dekarbonisierten Energieunternehmen mit Nachhaltigkeit als Kern", so der italienische Konzern. Die Nachfrage der Endkunden nach erneuerbaren und grünen Energien steige.

Plenitude will bis 2040 CO2-Neutral sein, bis dahin soll die Erzeugung aus erneuerbaren Quellen die Nachfrage der Kunden abdecken. Alle Verkäufe von Energieprodukten sollen bis 2030 vollständig dekarbonisiert sein. Die neue Einheit, die rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigen wird, wird von Stefano Goberti geführt werden.
MBI/DJN/map/23.11.2021
Erschienen am 23.11.2021
letzte Aktualisierung am 23.11.2021