Newsletter und Analysen für die Neue Energiewelt seit 2003

Marienborg-Erklärung/Offshore-Windkapazität wird auf 20 GW erhöht

Quelle: MBI EnergySource

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Energiekommissar Kadri Simson haben am Ostseegipfel in Kopenhagen teilgenommen, wo Dänemark, Deutschland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Finnland und Schweden die Marienborg-Erklärung unterzeichneten, in der sie sich verpflichten, die derzeitige Offshore-Windkapazität der Region bis 2030 auf 20 Gigawatt zu erhöhen.
Das teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit. Auf der abschließenden Pressekonferenz sagte von der Leyen: "Wir machen uns die Kraft der Windenergie zunutze, um uns von russischen fossilen Brennstoffen zu lösen und klimaneutral zu werden. Und die Offshore-Windenergie kann einen großen Beitrag dazu leisten. Mit den heute beschlossenen Zielen wird die Offshore-Windenergie in der Ostsee bis 2030 den Energieverbrauch von rund sechs Millionen Haushalten decken."

Mit den auf dem Ostseegipfel eingegangenen Verpflichtungen wäre bereits ein Drittel des EU-Ziels für 2030 von mindestens 60 GW installierter Offshore-Windkapazität erreicht. Um die Offshore-Windenergie in Europa zu fördern, investiert die Kommission 5,6 Milliarden Euro aus dem Programm NextGenerationEU, unterstützt regionale Initiativen und gemeinsame Hybridprojekte, gibt Orientierungshilfen für Netzentwicklungspläne und arbeitet an der Beschleunigung der Genehmigungsverfahren.

MBI/cdg/31.8.2022
Erschienen am 31.08.2022
letzte Aktualisierung am 31.08.2022